Fetzige Musik wirbt für die Stiftung

Stifterversammlung

 

"Hier gibt's die schattigsten Plätzchen in der ganzen Stadt", flachsten Dr. Norbert Bräuer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Unesco Weltkulturdenkmal Kloster Lorsch und Ernst-Ludwig Drayß. Dies schienen auch zahlreiche Lorscher und Gäste aus den umliegenden Gemeinden genau so zu empfunden zu haben. Trotz großer Konkurrenz von Badeseen und Schwimmbädern, war der zweite Stiftungs-Frühschoppen, der auf den heißesten Sonntag des Jahres fiel, sehr gut besucht.

Bürgermeister Christian Schönung, Stadtverordnetenvorsteherin Christiane Ludwig-Paul, Altbürgermeister Klaus Jäger und Welterbestättenleiter Dr. Hermann Schefers zählten ebenfalls zu den Gästen, die sich bei Musik, einem Erfrischungsgetränk und fetziger Musik gut unterhielten.

Der urige Hof der "Taverne" am Benediktinerplatz bot das ideale Umfeld für ein gemütliches Beisammensein bei zünftiger Blasmusik. Nachdem die Frühschoppen-Premiere im vergangenen Jahr im neueröffneten Biergarten des "Halben Mondes" in Heppenheim ein voller Erfolg war, wollte man keine Eintagsfliege züchten.

"Die Stiftung will sich bekannt machen, und man soll uns einschätzen können. Wir freuen uns, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen", gab Stiftungsvorsitzender Norbert Bräuer als Grund für die Einladung an alle Interessenten aus der Region an.

Außerdem will man natürlich neue Stifter, die Interesse an der Sicherstellung von Pflege und Fitness des 1250 Jahre alten Klosters haben, gewinnen.

Seit 20 Jahren ein Ensemble

Die "Original Bläschbadscher", zehn coole Typen, die dem Lorscher Musikzug Laurissa angehören und sich wegen ihres Faibles für die Blasmusik selbständig gemacht haben, brachten Stimmung in die Gesellschaft. Seit zwanzig Jahren gibt es das zehnköpfige Ensemble, das mittlerweile an die achtzig Titel aus dem Effeff beherrscht.

Beim Stiftungs-Frühschoppen am heißen Sonntag sorgten die Musiker um Otto Humbert mit Songs wie "Ice Cream" oder "Sweet Caroline", aber auch traditioneller Blasmusik für - gefühlte - Abkühlung. gs

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 21.08.2012