Stiftung fördert Projekt „Lorsch und das Wasser“

Ehemalige römische Burg Stein („Zullestein“). Dort am Rhein war eine Schiffsanlegestelle für das Kloster.

Die Stiftung fördert das Projekt mit dem Schwerpunktthema „Lorsch und das Wasser“. Dabei geht es um die vielfältige Bedeutung, die die Weschnitz aber auch der Rheinhafen bei Zullestein für das Kloster Lorsch im Mittelalte. Darüberhinaus geht es um die Auswertung der Fischreste für eine Rekonstruktion der Ernährungsbedingungen der Lorscher Mönche. Im Freilichtlabor hat man sich intensiv mit der (Re)konstruktion frühmittelalterlicher Fischfangmethoden beschäftigt und in den folgenden Jahren soll sich ein weiterer Forschungsteil nun dem Themenkomplex Schifffahrt und Wassermühlentechnologie widmen.

Hierfür soll auf Basis aktueller Forschungserkenntnisse als erster Schritt im Freilichtlabor Lauresham ein frühmittelalterlicher Einbaum (re)konstruiert und in der Weschnitz zu Wasser gelassen werden. Dieses Projekt erfolgt in Kooperation mit der Firma Archäotechnik Trommer aus Blaubeuren, einem altbewährten Kooperationspartner des Freilichtlabors. Nun wird für den Bau des Einbaums auf Grundlage historischer Vorbilder ein Satz an Spezialwerkzeugen hergestellt werden müssen. Die Stiftung UNESCO-Weltkulturdenkmal beteiligt sich an den Herstellungskosten dieser Werkzeuge.